Zuerst denken, dann wählen

Selbstverständlich ist jeder demokratisch gewählten Regierung das Recht zuzugestehen, Dinge zu verändern und das Leben nach ihren politischen Prinzipien umzugestalten. Die Frage sei aber erlaubt, ob die österreichischen Wähler im vergangenen Herbst wirklich all das wollten, was sie jetzt bekommen: Politik auf dem Rücken von Menschen, die wenig Lobby haben; Ausgrenzung von Hilfsbedürftigen; Hass und Häme gegenüber Mitmenschen in Not; Beförderung von Persönlichkeiten in öffentliche Ämter, die unverhohlen mit dem rechts-radikalen Lager sympathisieren. Es scheint wie beim britischen Brexit: so sehr das Volk für den Austritt aus der EU votiert hat, so sehr bedauert angeblich die Mehrheit jetzt diesen Schritt. Die Moral aus der Geschicht: zuerst denken, dann wählen, und zwar überall, nicht nur in England!

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