Kein Bedarf an Neuwahlen

Was haben wir Österreicher am 29. September 2013 eigentlich gewählt? In der aktuellen politischen Debatte entsteht für mich der Eindruck, als wären damals Persönlichkeiten zur Wahl gestanden. Konkret also Faymann, Spindelegger, Strache usw. Wahr ist zwar, dass diese Leute Spitzenkandidaten ihrer Partei waren, aber zur Wahl standen nicht sie, sondern ihre Parteien. Statt Faymann gibt es in der SPÖ inzwischen Kern und nach Spindelegger hat nun auch Mitterlehner den Hut genommen. Aber haben sich die Parteien aufgelöst? Mitnichten. Ist es daher zu viel verlangt, von den Damen und Herren Volksvertretern zu verlangen, ihre Arbeit bis zum geplanten Ende der Legislaturperiode fortzusetzen? Nur weil die Prognosen für den einen oder anderen Bewerber bei raschen Neuwahlen im Moment günstig erscheinen, sollte doch nicht das ganze Volk in Geiselhaft genommen und zur Wahl gezwungen werden.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s