Heimischer Wahlkampf reicht

Und wieder versucht der türkische Ministerpräsident, seine Landsleute in Deutschland für den Wahlkampf in der Türkei zu mobilisieren. Verständlich, sind doch viele der in Deutschland lebenden Adressaten auch formal noch wahlberechtigte Türken. Ich finde dennoch, dass hier Grenzen überschritten werden, so friedlich diese Kundgebungen (wie 2014 etwa in Wien) auch ablaufen mögen. Wahlauseinandersetzungen haben meiner Meinung nach nur dort ihren Platz, wo gewählt wird, nicht aber in anderen Nationalstaaten. Besser wäre es, die Eingewanderten zu guten Bürgern ihres neuen Wohnsitz-Staates zu machen als sie in einer Art türkischen Parallel-Gesellschaft zu belassen.

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