Kein Kommentar, sondern ein Vergleich

Die meisten Österreicher freuen sich heute wegen des Wahlausgangs, die anderen sind enttäuscht. Beides ist berechtigt, übertriebene Emotionen sind aber auch nicht angebracht. Ein Kommentator hat im heutigen Ö1 Morgenjournal ein wenig pointiert gesagt: Österreich möge sich mit seinen gut 8 Millionen Einwohnern nicht überbewerten. Das seien ungefähr soviel Menschen wie in einem Vorort von Shanghai leben. Recht hat er!

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Ein Kommentar zu “Kein Kommentar, sondern ein Vergleich

  1. Sehr geehrter Berthold Brandstetter, kurz vor der letzten Wahl war ich in Salzburg und Umgebung in Urlaub, genossen wie immer. traf dort mehrere junge Menschen auf der Straße, die für Herrn Van der Bellen warben – ich kannte ihn vorher nicht, und auch nicht die prekäre Situation in der Politik, wurde damals gut aufgeklärt und habe mich danach wieder mehr um die politische Situation in Österreich interessiert. Natürlich habe ich beide Daumen gedrückt, auch die peinlichen Dinge zwischendurch mitverfolgt – aber: die Lösung des Problems ist ja schließlich auch ein Zeichen dafür, dass es in Österreich – trotz und egal all dieser Probleme – letzten Endes mit rechten Dingen zugeht – Klasse – und jetzt bin ich bestimmt genau so glücklich über die Entscheidung in Österreich wie sicher die meisten guten Europäer.

    Im Übrigen lese ich immer mit großem Interesse Ihre Mitteilungen – und erlaube mir manche davon an „gute! Freunde“ weiter zu geben – bekomme dann meistens, ja immer, positive Rückmeldungen zu allem, was Sie sagen und auch wie Sie die Dinge beschreiben – auf „typisch österreichische Art“ sagen manche. Ich kenne diese Art schon ein bisschen, habe einmal zwei Jahre in Wien gelebt – _und gearbeite__t!_ lange her. Habe damals den Fall der Berliner Mauer in Wien „miterlebt“ und liebe noch heute die ORF TV Journalistin, die nachts lange lange lange aus Berlin berichtete – zunächst hielt ich die Sendung für einen Fernsehfilm, bis eben diese Journalistin mit ihrem Bericht kam und mir so langsam klar wurde, was da wirklich geschehen ist. Ich erinnere mich wirklich sehr gern an Österreich, war inzwischen auch viele Male in Ihrem Land. fast wollte ich sagen, _in unserem Land__._ Ich fühle mich in Österreich wie zu Hause, besitze aber noch heute eine Kopie meiner Anmeldung in Wien „Hohe Warte“ mit dem Stempel: AUSLÄNDER. Stimmt ja, aber das hatte ich vorher noch nie so ausdrücklich gesagt bekommen. Seitdem denke und fühle ich auch ein bisschen anders, wenn ich in andere Länder komme, selbst ins Elsass – in einer Stunde bin ich dort – aus Rheinhessen, das ja in der Historie einige Male französisches Departement war, sogar während der französischen Revolution, und danach bei Napoleon sowieso.

    Liebe Herr Brandstetter, Ich hatte Sie ausfindig gemacht seit Ihrem Buch des Franziskus und ich lese gern weiterhin mit Interesse Ihre Kommentare.

    Mit freundlichen Grüßen

    Berthold Becker Römerring,40 a D55597 Wöllstein/Rheinhessen

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