Keine Spur von Desaster

Dass bei einer Personenwahl alle möglichen Motive mitspielen, liegt auf der Hand. Um das zu wissen, braucht man keinen Filzmaier. Dass bei der ersten BP-Wahl die Kandidaten der Regierungsparteien abgestraft wurden und ausgeschieden sind, ist ausreichend kommentiert und auch alles andere als ein Desaster. Denn Bewegung im Volk, Mut, einmal jemand anderen als einen von den „Großen“ anzukreuzen (grün oder blau), damit vielleicht auch Protest gegen die Regierung zu verbinden, ist ein Zeichen von Mut und Leben und spricht eher für als gegen ein Volk. Und wenn bei der Stichwahl nur noch die „Extreme“ grün und blau zur Wahl stehen, ist es keineswegs desaströs, wenn am Ende fast ein 50:50 übrig bleibt. Darin eine Spaltung des Landes zu sehen, kommt mir angesichts der vielen „Leihstimmen“ aus anderen Lagern reichlich übertrieben vor.

 

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