Absurde Spenden-Idee

Weil die neueste Spenden-Idee der Bundesregierung so absurd erscheint, hier der Versuch, sie zu übersetzen:

Eine Familie überweist das, was sie für jedes ihrer 3 Kinder vom Staat an Kinderbeihilfe bekommt, regelmäßig auf deren Studentenkonto. Jetzt gibt es in der Familie aber auch Großeltern, Onkel und Tanten. Wann immer Geburtstage anfallen oder Weihnachten und Ostern an der Tagesordnung stehen, gibt es von denen für die drei Studenten kleine finanzielle Zuwendungen. Die Eltern bekommen das mit und beschließen, dass die Überweisungen der Familienbeihilfe fortan um jenen Betrag verringert werden, den ihre Studierenden von den Verwandten zugesteckt bekommen haben.

Wie würdet ihr diese Aktion der Eltern einstufen:

großzügig, knausrig, neidisch, einfach peinlich…

https://actions.aufstehn.at/spende-bleibt-spende

 

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2 Kommentare zu “Absurde Spenden-Idee

  1. Ich würde vor allem sagen, dass der Vergleich nicht passt, weil der Staat keine Eltern ist.

    Ansonsten ist die Aktion, wenn man mal ein bisschen abkühlt, klassisches Subsidiaritätsprinzip und zeigt die Stärken und Schwächen dieses Prinzips je nach der Situation, die auftritt.

    Natürlich unsympathisch in dem Fall.

  2. Um den Kommentar von Thomas Pöll zu entkräften könnte man die großelterlichen- und Tanten/Onkelzuwendungennden Eltern von der Familienbeihilfe abziehen, da gäbs einen weitaus größeren Aufschrei als bei läppischen NGOs, nicht wahr?
    Bezeichnen würde ich das alles als eine peinliche Farce!
    Friedl Weber, Neumarkt

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