Gigantischer Reichtum gegen mittellose Flüchtlinge

Ich musste die Nachricht zweimal lesen, bevor ich sie glauben konnte: nur 62 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Welt. Das sitzt und ist völlig unverständlich, weder von der gigantischen Größe dieses Reichtums in den Händen der Superreichen, noch auch von der moralischen Berechtigung her. Natürlich ist es polemisch, dabei den Bogen zur Flüchtlingsproblematik zu ziehen, aber trotzdem: hier 60 Millionen Flüchtlinge unter 7 Milliarden Menschen, dort 62 Superreiche, die quasi die halbe Welt besitzen. Wie kann es sein, über die flüchtenden Menschen überhaupt reden zu müssen? Klar, viele flüchten nach Europa, wo die Population der Superreichen eher dünner ist, aber ganz so arm sind wir im europäischen Westen auch nicht. Sogar in Österreich ist der Wohlstand nach einer Studie von 2014 (Quelle: profil) konzentrierter als bisher angenommen wurde. Fünf Prozent der Österreicher verfügen abzüglich ihrer Schulden über ein Vermögen von durchschnittlich je zweieinhalb Millionen Euro. Sie sind unsere reichsten Mitbürger, sehr viel ärmer sind die nächsten Prozent auch nicht. Ein weiteres Ergebnis brachte die Studie auch noch: durch Arbeit wird man kaum jemals reich, durch taktisches Heiraten und Erben aber durchaus. Sei allen ihr Reichtum gegönnt, aber: eine faire Besteuerung solchen Vermögens hat nichts mit Neid der weniger Reichen zu tun, sondern brächte vielleicht eine Spur mehr Gerechtigkeit und Ausgleich ins Land. Und mit Sicherheit so viel Geld, dass über die Kosten der Flüchtlingsbetreuung gar nicht mehr gesprochen werden müsste.

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Ein Kommentar zu “Gigantischer Reichtum gegen mittellose Flüchtlinge

  1. Die Kirche ändern sich also nicht, Herr Präsident und Mitglied des Bischöflichen Konsistroriums: Starb zu Zeiten der Leibeigenschaft ein zu einem Stift gehörendes Bäuerlin, griffen die geistlichen Erbnehmer gewaltig zu und wollten von den Witwen und Erben die beste Kuh im Stall und mehr. Und jetzt, wenn ich das richtig verstehe, soll also die Erbschaftssteuer für die Verlassenschaft der Bürger wieder eingeführt werden, um das Geld den Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen zu geben. Das ist sicher auch im Sinne Eures neuen Hochwürdigsten Bischofs. Die Katholische Aktion, Herr Präsident, mischt sich in diesem Zusammenhang auch wieder moralisch in die Familien ein, sagt doch die Frauenbewegung unter Zuhilfe von Statistiken, dass bei uns bei uns schon jede dritte Frau sexuell missbraucht, genötigt oder vergewaltigt wurde, großteil im Familien und Freundeskreis. Das sagt die Katholische Frauenbewegung im Zusammenhang mit dem Kölner Silvesterterror (und in anderen 12 deutschen Bundesländern), um die Flüchtlinge zu verteidigen. Verallgemeinerungen auf alle Flüchtglinge sind sicher grundfalsch. Aber daraus mit Hilfe von Statistiken eine Verallgemeinerung gegen uns österreichische Familien zu machen (quasi „passiert eh schon immer auch bei uns und in noch größerem Ausmaß“), ist unerträglich von der Katholischen Aktion. Übrigens, auch die Kirchenzeitung verbreitet derlei zum Schutz der Imigranten. Und natlürlich ignoriert Ihr Katholen, die von uns unentwegt Spenden und Kirchenbeiträge wollt, derartige Kritik. Leserbriefe werden weggeschmissen, kritische Briefe nie beantwortet. Denn Kritik vertragt Ihr nicht. Man btreibt im Namen der Kirche lieber Beschönigungen, zeigt am liebsten arme Kindlein und übt Verschweigen.

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